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Seltener Gast beim Training

Wolf auf Sportplatz in Scharzfeld gesehen

 

Einen ungewöhnlichen Trainingsgast hatte der SV Scharzfeld am gestrigen Dienstag auf dem Sportplatz.

 

Kurz bevor Trainer Michael Hahn mit seiner Einheit beginnen wollte, tauchte plötzlich ein Wolf auf dem Gelände auf und sorgte für großes Staunen bei den Spielern und Trainern. Das Tier kam aus Richtung Feldmark und schaute auf dem Trainingsplatz vorbei. Nach einer kurzen Visite schien das Interesse des Wolfes am Fußball des SVS doch nicht so groß zu sein. Er verschwand recht schnell wieder in der Dunkelheit in Richtung Feldmark.

 

Die Verantwortlichen des SV Scharzfeld nahmen umgehend Kontakt mit den Rangern des Nationalpark Harz auf. Diese vermuten, dass es sich bei dem Tier um einen etwas älteren Rüden handele. „Es ist gut möglich, dass es der Wolf aus dem Eichsfeld sei, der Anfang März bei Breitenberg gesichtet wurde“, sagte Scharzfelds Vorsitzender Manfred Ruschinczik.

 

Wie sich jetzt herausstellte sei der Wolf schon öfters auf dem Sportplatz gesehen wurden. Platzwart Horst Hahn berichtet von mehreren Sichtungen. „Ich habe ihn schon öfters gesehen. Erst letzte Woche, als ich den Rasen gemäht habe“, so Hahn. „Er scheint ganz friedlich zu sein. Ich habe sogar schon mein Leberwurstbrot mit ihm geteilt“, sagte Hahn.

 

Die scheuen Raubtiere vermeiden in der Regel direkten Kontakt zum Menschen. Kommt es dennoch zu einer Begegnung, ziehen sie sich meist schnell zurück.

„Wer tatsächlich einem Wolf begegnet, muss keine Angst haben und sollte nicht in Panik davonlaufen. Stattdessen raten Experten, langsam rückwärts zu gehen und dabei laut zu sprechen. Falls der Wolf wider Erwarten folgt, sollte man das Tier anschreien, sich groß machen und notfalls mit einem Gegenstand nach ihm werfen“, warnen die Experten.

 

„Es ist schon beeindruckend, wie groß der war“, staunte Kapitän Thomas Saar nicht schlecht. Auch Tobias Oehne war begeistert von dem Tier. „Ich finde es toll, dass der Wolf wieder zurückgekehrt ist. Habe aber etwas Sorgen um meine Schafe“, sagte der Tierfreund. „So lange er meine Hühner in Ruhe lässt, ist er hier willkommen“, sagte Frederek Kiewitt.

Große Konkurrenz dürfte Steffen Kobrig durch den Wolf bekommen. Der Stürmer geht nicht nur für den SVS auf Torejagd, sondern ist in seiner Freizeit leidenschaftlicher Jäger. „Wir werden uns schon einig werden. Der Strafraum ist aber ganz klar mein Revier“, scherzt Kobrig.

 

Nach kurzer Aufregung und einigen Diskussionen um den außergewöhnlichen Gast, konnte Michael Hahn mit dem regulären Training beginnen. „Wir müssen uns jetzt voll und ganz auf den Abstiegskampf konzentrieren und dürfen uns auch von einem Wolf nicht ablenken lassen“, forderte Hahn seine Spieler auf, den Blick wieder auf das Wesentliche zu richten.

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