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SV Scharzfeld - VfL Oker 4:1 (3:0)

SVS bezahlt den Heimsieg teuer

 

Ein ganz wichtiger Sieg gelang dem SV Scharzfeld am Sonntag im Kellerduell gegen den Tabellenvorletzten VfL Oker. Im Heimspiel setzten sich die Sandhasen verdient mit 4:1 (3:0) durch und darf weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Die drei Punkte bezahlte der Aufsteiger aber sehr teuer. Torwart Timo Grabowski verletzte sich in der Anfangsphase so schwer, dass er per Krankenwagen abtransportiert werden musste.

Die Scharzfelder gingen hochmotiviert in diese wichtige Partie. Bereits in der neunten Spielminute bediente Danny Polske mit einem herrlichen Pass Steffen Kobrig. Der Angreifer scheiterte aber aus aussichtsreicher Position an Okers Schlussmann Christian Jäger. Direkt im Anschluss an die Chance dann die Schrecksekunde mit Grabowski. Bei einem Klärungsversuch landete der Keeper unglücklich auf dem Arm. Schiedsrichter Stefan Schamuhn unterbrach daraufhin die Partie für etwa 20 Minuten, bis Grabowski mit dem Krankenwagen abtransportiert wurde. So kam Torwart-Trainer Jörg Deparade unverhofft doch nochmal zu einem Pflichtspieleinsatz für den SVS. Dabei machte der erfahrene Torhüter seine Sache sehr gut.

Nach Wiederbeginn ließen sich die Sandhasen nicht anmerken und spielten weiter munter nach vorne. In der 23. Minute legte Kobrig nach feinem Spielzug vor dem Tor quer auf Thomas Saar, der nur noch zur Führung einschieben brauchte.


Nur zehn Minuten später erkämpften die Sandhasen im Mittelfeld den Ball. Saar lief alleine auf den Keeper zu und schob das runde Leder eiskalt in die Ecke zum 2:0 (33.). Kurz vor dem Seitenwechsel fiel dann sogar noch das 3:0 für die Hausherren. Nach einer Standardsituation stand Sebastian Crome völlig frei am langen Pfosten und traf durch die Hosenträger von Jäger (43.).


Nachdem Seitenwechsel wurde der VfL Oker stärker und drängte Scharzfeld weit in die eigene Hälfte. „Wir verlieren nach der Pause komplett die Ordnung. Das darf uns nicht passieren“, ärgerte sich Trainer Michael Hahn . In der 55. Spielminute kamen die Gäste dann zum Anschlusstreffer. Hatem Abdaoui traf per Abstauber zum 1:3.


In der Folgezeit wurde der VfL nun noch offensiver. Der SVS hatte sich aber wieder gefangen und stand in der Defensive besser. So wurden keine großartigen Chancen mehr zugelassen. Die offensive Spielweise der Gäste spielte der Hahn-Elf in die Karten. Immer wieder kamen die Scharzfelder über Konter gefährlich vor das Tor der Okeraner. Allerdings erst in der 89. Minute fiel der Treffer zum 4:1-Endstand. Patrick Schiffner und Michel Jiru liefen alleine auf das gegnerische Tor. Den Schuss von Schiffner drückte Jiru mit einer Grätsche zum 4:1 über die Linie.


An der Situation im Abstiegskampf hat sich allerdings nicht viel geändert. Zwar konnte man den VfL Oker nun auf sieben Punkte distanzieren, da aber Borussia Salzgitter etwas überraschend gegen die TSG Bad Harzburg gewann, bleibt der Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze bei zwei Punkten.
Am kommenden Sonntag ist der SV Scharzfeld beim Schlusslicht SV Neuwallmoden gefordert. Wenn man mit derselben Leistung wie gegen Oker in die Partie geht, sind weitere drei Punkte durchaus möglich.


Direkt nach dem Spiel gab es auch eine Entwarnung aus dem Krankenhaus. Bei Keeper Timo Grabowski ist nichts gebrochen. Weitere Untersuchungen stehen aber noch aus. Hier gilt auch nochmal unser Dank an den Betreuer vom VfL Oker, der unseren Torwart auf dem Platz mitversorgt hatte.

 

SVS: #1 Timo Grabowski (11. #31 Jörg Deparade) - #2 Sascha Preimann (70. #4 Marcel Waldmann), #14 Frederek Kiewitt, #7 Jahn Böttcher, #13 Danny Polske, # 12 Thomas Saar, #15 Sebastian Crome (61. #8 Patrick Schiffner), #9 Dennis Schlösser, #17 Michel Jiru, #10 Steffen Kobrig.

 

 Torwart-Trainer Jörg Deparade kam gegen den VfL Oker zum Einsatz.